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Handhabung von Steuerabzügen der Berufskosten

Einige Kantone haben Mitteilungen betreffend der Handhabung von möglichen Abzügen bei Berufskosten (Fahrkosten, Mehrkosten, Verpflegung, Pauschalabzüge) im Zusammenhang mit Corona erlassen. 

 

Berufskosten
Diese können so geltend gemacht werden, wie sie ohne COVID-19-Massnahmen angefallen wären (gilt im Kanton Aargau, Luzern, Zug und Zürich). Kosten für Jahresabonnements des öffentlichen Verkehrs sind vollumfänglich abzugsfähig.

 

Fahrkosten
Personen, die während einer gewissen Zeit aufgrund der behördlichen Empfehlung mit dem Auto anstatt mit dem öffentlichen Verkehr an den Arbeitsplatz gefahren sind, können hierfür das Auto zum Abzug bringen (gilt in den Kanton Aargau, Schwyz und Zug).

 

Homeoffice-Kosten
Die Home-Office-Kosten können grundsätzlich nicht in Abzug gebracht werden (Kanton Aargau, Schwyz und Zürich).

 

Arbeitszimmer
Die Kosten sind nur abzugsfähig, falls sie vom Arbeitgeber nicht vergütet wurden und sie den pauschalen Abzug für übrige berufsbedingte Kosten übersteigen. Für die Phase des Homeoffice wird davon ausgegangen, dass diese vom Arbeitgeber angeordnet wurde und die übrigen Voraussetzungen für den Abzug eines Arbeitszimmers erfüllt waren. Kosten können nur gewährt werden, wenn ein separates Zimmer für die Arbeit verwendet wurde (nachgewiesener Bedarf, gilt für den Kanton Luzern und Zug). Im Kanton Schwyz ist die Voraussetzung, dass ein separates Zimmer gemietet wurde.

 

Spesen
Ein genehmigtes Spesenreglement behält seine Gültigkeit (gilt im Kanton Aargau und Luzern).

 

Die bereits publizierten Merkblätter finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltungen. Für verbindliche Aussagen ist jeweils die kantonale Steuerverwaltung anzufragen.

 

Merkblatt Kanton Aargau

Merkblatt Kanton Luzern

Merkblatt Kanton Schwyz

Merkblatt Kanton Zug

Merkblatt Kanton Zürich

 

Cornelia Hager, 15. Januar 2021

 

Stichworte: COVID-19, Steuern, Homeoffice, Abzüge